Mobile Websites: Top-Trend oder 2012 Pflicht?

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Auffallend viele Anfragen erreichen mich zurzeit, die inhaltlich auf das Gleiche hinauslaufen: „Brauche ich eine mobile Version meiner Website?“ Das fragen sich im Moment nicht nur Kunden, die gerade eine neue Homepage planen, sondern zunehmend zahlreiche Unternehmer, die schon länger mit einem eigenen Internet-Auftritt online sind. Und das zu Recht: Mobile Websites, responsive Design mit HTML5 und mobile Apps sind DER Trend 2012 – zumindest für diejenigen, die mithilfe des Internet (direkt oder indirekt) Geld verdienen wollen … Warum?

Schon in zwei Jahren wird es mehr mobile Internet-Nutzer geben als User, die via Stand-PC auf das Web zugreifen. Doch das mobile Web gehorcht eigenen Gesetzen. Es stellt jeden Website-Betreiber vor spezielle Anforderungen, mit denen er sich auseinander setzen muss: Responsive Webdesign ist das Schlagwort der Stunde, um das künftig kein Seiten-Betreiber wie auch kein Webdesigner herumkommt.

Tendenz steigend: Smartphone- und Tablet-Boom begründen den Trend zu Responsive Webdesign © A1Stock - Fotolia.comWas bedeutet responsive Webdesign?

2012 sollte eine Website definitiv mehr können als bisher. Wie der Name schon sagt, geht es beim responsive Design um Interaktion:

„Responsiv“ (= reaktionsfähig) gestaltete Seiten sind in der Lage, auf den jeweiligen Nutzer und dessen individuelle Anforderungen zu reagieren.

Künftig muss eine Website für die Betrachtung mit Smartphones und Tablets konzipiert und so designt sein, dass sie unabhängig vom verwendeten Endgerät funktioniert. All die boomenden mobilen Geräte haben unterschiedlichste Größen, Betriebssysteme (Android, IOS) und individuelle Auflösungen, mit der die Inhalte dargestellt werden. Bedient werden sie nicht mit der Maus, sondern per Fingerwisch. Deshalb müssen etwa Layout, Schriftgröße oder Zeilenhöhe extra auf diese besonderen Bedürfnisse angepasst werden.

Warum responsive Design so wichtig ist

Haben Sie Ihre Website schon einmal mit einem iPhone, iPad oder Blackberry betrachtet? Sollten Sie noch keines dieser mobilen Geräte Ihr Eigen nennen, brauchen Sie nicht nicht gleich eines besorgen: Verkleinern Sie einfach auf Ihrem Standcomputer das Browserfenster und ziehen Sie es auf Smartphone- oder Tablet-Größe. So schaut Ihre Website für mobile Besucher aus. Wenn Sie viel scrollen müssen, verstehen Sie jetzt sicher die Problematik.

Mit einer mobilen Version ist die Website auch für den mobilen Nutzer einwandfrei zu betrachten. Mittels HTML5 kann sie intelligent der Umgebung, der Auflösung, der jeweiligen Plattform sowie dem Verhalten des Nutzers angepasst werden. Dabei sind besonders zwei Anforderungen zu berücksichtigen:

  • Gestaltung (grafische Anpassung von Inhalten an mobile Geräte)
  • Inhalte (Was ist inhaltlich für das jeweilige Endgerät relevant?)

Sie können als Website-Betreiber zum Beispiel vorab bestimmen, dass Ihr Angebot für herkömmliche (Standcomputer-)Nutzer durch viele Bilder großzügig präsentiert wird. Dem mobilen Nutzer mit kleinem Bildschirm hingegen lassen Sie Ihr Produkt automatisch reduziert anzeigen – mit nur einem Foto für das kleine Display, dafür lassen Sie es gleich mit einer Telefonnummer versehen, um mobile Nutzer zur sofortigen Bestellung am selben Gerät zu animieren.

HTML5 für mobile Apps

Die Auszeichnungssprache HTML5 ist die Weiterentwicklung von HTML4. Sie wird früher oder später als Standardsprache Adobe Flash ablösen, bietet sie doch vielfältige neue Funktionalitäten wie Video & Audio und unterstützt dynamische 2D- und 3D-Grafiken.

Wenn Sie mehr über die technischen Details erfahren möchten oder sich für eine mobile App interessieren, kontaktieren Sie mich einfach!

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Aktualisiert am 11. Januar 2012 von Bettina Krankl

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